Beste Anschaffung

Schon nach der ersten Saison mit 6 SNOWsat-ausgestatten Fahrzeugen sind die Einsparungen in Canazei enorm

"Trotz der warmen Tage in den vergangenen Wochen machen wir uns keine Sorgen um das Ende der Saison," lacht Fernando Perathoner, Technischer Direktor der S.I.T.C. S.p.A. (Società Incremento Turistico Canazei, Italien), "wir sind ganz entspannt, denn wir sind super ausgerüstet. In der Tat sind unsere Pisten immer noch perfekt – und das werden sie auch bis zum 12. April 2015 sein, wenn die Anlagen dann schließen. Das haben wir SNOWsat zu verdanken!"

Silverio Pezzei, Pistenchef und verantwortlich für die Beschneiung im kompletten Skigebiet fügt hinzu: "Für unser Unternehmen ist das die beste Anschaffung der letzten Jahre!"

Nach der ersten Wintersaison, in der mit SNOWsat gearbeitet wurde, haben wir die "echten" Nutzer des Systems interviewt, um einen ganz konkreten Eindruck der Vorteile und vor allem der Einsparungen zu bekommen.

PistenBully News: Wie sind Sie denn auf SNOWsat aufmerksam geworden?

Fernando Perathoner: Vor vier Jahren hat uns Valter Tura, Leiter ihrer italienischen Niederlassung, mit nach Madonna di Campiglio genommen, um das vorzustellen, was wohl dem heutigen SNOWsat V3 entspricht. Damals hieß es noch "Paket 4". Die Idee dieses satellitengesteuerten Systems hat uns von Anfang an begeistert. Damals mangelte es dort zwar noch an der Genauigkeit der Geodaten, und damit einer vollständigen Kartierung, aber die Schneetiefenmessung war auf den Hügeln, die dort extra zu Testzwecken aufgebaut und dann wieder eingeebnet worden waren, schon sehr glaubwürdig und gut erkennbar. Es fehlten noch einige Funktionen, die wir uns für ein solches System gewünscht hätten. Aber schon von diesem Tag an war für uns klar, dass dieses System, sobald weiter ausgereift, unsere Investition in die Zukunft sein würde. Wir haben das System sehr aufmerksam untersucht und ziemlich schnell die Anforderungen erkannt, welche wir dann der Kässbohrer Geländefahrzeug AG mitteilten: wir wollten erreichen, dass die Daten für die Fahrer in Echtzeit verfügbar wären, mit einem Monitor im Fahrzeug. Zudem forderten wir gewisse weitere Daten, die damals noch nicht verfügbar waren.

PistenBully NEWS: Warum und wann haben Sie sich dann schließlich für die Anschaffung von SNOWsat entschieden?

Fernando Perathoner: Im Januar 2014 wurden wir nach Engelberg-Titlis begleitet, um die Fortschritte kennenzulernen, die in drei Jahren Entwicklung und Praxistests gemacht worden waren. Wir waren alle sehr verblüfft und begeistert, dass alles, was wir damals angemerkt hatten, inzwischen umgesetzt worden war. Einzig die Qualität der Auflösung am Monitor ließ noch etwas zu wünschen übrig. Aber uns war klar, dass das unser Produkt war, bei dem wir ja zu einem beachtlichen Teil mit unseren hohen Anforderungen beigetragen hatten! Und inzwischen ist auch das Display messerscharf …

PistenBully NEWS: Und im Juni letzten Jahres ist dann schließlich Ihre Entscheidung gefallen: Sie haben SNOWsat in der Variante V3 für 6 Ihrer PistenBully bestellt. Hat alles gut geklappt bei der Installation und Inbetriebnahme?

Fernando Perathoner: Zugegeben – am Anfang hatte wir schon ein paar Bedenken. Vor allem wegen der Installation der Basis-Station oben auf dem Berg. Ich habe die Befürchtung gehabt, dass das im Falle eines frühen Schneeeinbruches nicht mehr rechtzeitig installiert hätte werden können. Und die Basis-Station ist schließlich das Herzstück der Schneetiefenmessung! Aber dank Ihrer Techniker hat alles pünktlich und problemlos funktioniert – und zum Saisonstart waren wir bereit, dieses Abenteuer zu beginnen.

PistenBully NEWS: Mal ehrlich – wirklich ohne technische Probleme?

Günther Burchia, Beschneiungsmeister im Skigebiet Belvedere: Natürlich kamen zu Beginn bei einem so komplexen Satellitensystem einige Fragen auf. Aber es reichte immer ein Anruf beim technischen Service und die Probleme wurden umgehend gelöst. Das hat immer sehr gut funktioniert.

Silverio Pezzei: Ein ganz wichtiger Vorteil ist die Tatsache, dass wir alles aus einer Hand haben – unser einziger Ansprechpartner ist die Kässbohrer Geländefahrzeug AG, die uns ja schon seit sehr vielen Jahren technisch und kommerziell zur Seite steht.

Fernando Perathoner: Ich muss sagen, dass diese Investition wirklich zur rechten Zeit erfolgt ist. Wenn wir in diesem schwierigen Winter mit dem wenigen Schnee, der vom Himmel gefallen ist, SNOWsat noch nicht gehabt hätten, dann weiß ich nicht, wie wir diese Saison so gut hätten bewältigen können.

Günther Burchia: Bisher haben wir immer bis Ende Februar Schnee produziert – gerade natürlich bei so wenig Naturschnee. Aber dank SNOWsat konnten wir schon eine ganze Woche früher mit der Beschneidung aufhören, weil wir den Schnee eben ganz gleichmäßigim Skigebiet verteilt haben. Wir wissen ganz genau, wieviel Schnee wir haben, wo er liegt und wo wir ihn hinbringen müssen. Und vor allem wissen wir, dass er uns auf jeden Fall bis zum Ende der Wintersaison reicht.

PistenBully NEWS: Worin sehen Sie die Hauptvorteilevon SNOWsat?

Fernando Perathoner: Ganz spontan und ohne Zweifel lässt sich das in einem Wort zusammenfassen: EINSPARUNGEN – Einsparungen bei der Schneeproduktion, Einsparungen beim Kraftstoffverbrauch der PistenBully, Einsparungen bei der Arbeitsorganisation.

PistenBully NEWS: Gelingt es auch, das in echte Zahlenzu übersetzen?

Fernando Perathoner: Ich habe den Saisonabschluss noch nicht komplett, aber ich kann mit großer Sicherheit sagen, dass wir diesen Winter an die 80.000 Kubikmeter Schnee weniger produzieren mussten, – die restlichen daraus resultierenden Einsparungen noch gar nicht berücksichtigt. Und wir wissen doch alle, was technischer Schnee kostet… Somit rechne ich auch damit, dass sich unsere Investition in SNOWsat in weniger als drei Jahren amortisiert haben wird.

PistenBully NEWS: Und wie gefällt SNOWsat den Fahrern?

Silverio Pezzei: Ich bin sicher, dass anfangs einige unserer Fahrer Angst hatten, kontrolliert zu werden. Aber inzwischen haben sie verstanden, dass ihnen die Dokumentation ihrer Arbeit, die sie ja jeden Abend vor ihrer Schicht auch am PC sehen können, die Möglichkeit bietet, ihre Fahrleistung und die Bedienung des PistenBully zu verbessern. Das Display im Fahrzeug hilft zudem entscheidend bei der täglichen Arbeit.

Fernando Perathoner: Indem sie die gleiche Arbeit dann in der gleichen Zeit, aber mit einer niedrigeren Motordrehzahl und damit einem niedrigeren Kraftstoffverbrauch und mit weniger Verschleiß erledigen, haben sie durchaus verstanden, dass SNOWsat in wirtschaftlicher Hinsicht aus Sicht des Unternehmens, aber auch im Hinblick auf ihre eigene Sicherheit entscheidende Vorteile bietet.

PistenBully NEWS: Es freut uns natürlich sehr, dass Sie so zufrieden mit SNOWsat sind, aber – Hand aufs Herz – wo klemmt es, oder was würden Sie gerne noch ändern?

Silverio Pezzei: Klar – irgendwas kann man immer besser machen! Aber ich bin davon überzeugt, dass, neben kleinen Optimierungen in der Software, Kässbohrer Geländefahrzeug AG die Situation im Griff hat und dieses System immer weiter entwickeln wird. Das haben wir ja nun in den letzten Monaten eindrücklich mit eigenen Augen gesehen!

S.I.T.C. S.p.A. – Società Incremento Turistico Canazei

  • Gegründet 1947, führt die S. I. T. C. heute das gesamte Skigebiet "Belvedere – Col Rodella –Sass Pordoi" das 120 Hektar umfasst und über 15 Seilbahn- und Liftanlagen verfügt.
  • 90 % aller Pisten sind abgedeckt mit 418 Schnee-Erzeugern.
  • Eine Transportleistung von 27.000 Personen/Stunde garantiert jederzeit pures Skivergnügen.
  • 30 Mitarbeiter kümmern sich mit 15 Pistenfahrzeugen um perfekt präparierte Pisten.
  • Die Geschäftsbeziehung mit Kässbohrer Geländefahrzeug AG begann 1979 mit dem Kaufeines PB 170 D
  • Seit 2014 sind 6 PistenBully mit SNOWsat ausgestattet und arbeiten im Skigebiet Belvedere. Ein Ausbau des Systems ist bereits in Planung.
Silverio Pezzei, Pistenchef des Skigebietes Canazei, Italien
Fernando Perathoner, Technischer Direktor der S.I.T.C. S.p.A.
Günther Burchia, Beschneiungsmeister im Skigebiet Belvedere

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