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Zweites SNOWsat-System für die Bayerische Zugspitzbahn Bergbahn AG

Die Bayerische Zugspitzbahn AG (BZB) macht im Skigebiet Garmisch-Classic bereits seit 2 Jahren gute Erfahrungen mit SNOWsat. Jetztwird ein weiteres Pistenmanagement-System auch auf dem Zugspitzplatt für eine noch effektivere Pistenpräparierung sorgen. In einem Gespräch standen uns die Verantwortlichen aus Garmisch-Partenkirchen Rede und Antwort.

Eigentlich ist es unglaublich, dass im Skigebiet Garmisch-Classic in Garmisch-Partenkirchen bis in den späten März hinein die Talabfahrt möglich war. Denn Frau Holle hatte es im vergangenen Winter mit den Nordalpen nicht gut gemeint. In heutigen Zeiten eigentlich nicht mehr ganz so gravierend – hat man doch zahlreiche Schneekanonen und ein ausgeklügeltes Beschneiungskonzept. Solange die Temperaturen stimmen. Und die waren entschieden zu hoch. Rückblickend auf die Saison 2013 / 14 spricht man in Garmisch-Partenkirchen nicht von „Schneitagen“, sondern eher „Schneistunden“.

Nach der Grundbeschneiung im November und Dezember war es eigentlich vorbei mit der Schneeproduktion – zu warm, um die Kanonen anzuwerfen. „Früher hätten wir solch eine Saison vergessen können“, meint Anton Ostler, Beschneiungschef im Skigebiet Garmisch-Classic. „Sicher hätten unsere erfahrenen Fahrer manches Schneedepot gefunden und entsprechend verwertet. Oft lag allerdings in den Senken mehr Schnee als vermutet. Dies war dann spätestens im Frühjahr beim ungleichmäßigen Abschmelzen der Pisten zu sehen.“ Das hat sich entscheidend geändert: „Seit wir den Schnee so genau planen und verfrachten können, hat sich das Ausapern im Frühjahr deutlich verkürzt. Denn jetzt werden die Schneeablagerungen bereits während der Saison viel effizienter abgetragen und ganz gezielt dort verteilt, wo der Schnee gebraucht wird“, sind sich Karl Dirnhofer, Betriebsleiter im Skigebiet Garmisch-Classic, Pistenchef Christian Wurmer und Anton Ostler, einig. „Das schont nicht nur das Budget des Skigebiets sondern auch die Umwelt."

Mittlerweile blickt man im Skigebiet Garmisch-Classic auf zwei Saisonen mit inzwischen 6 mit SNOWsat-ausgestatteten PistenBully zurück – und ist mehr denn je davon begeistert. Anton Ostler: „SNOWsat hat uns definitiv über die letzte Saison gerettet. Wir konnten zwar kaum Schnee produzieren, aber haben den November-Schnee so gut ‚gemanagt‘, dass er bis Ende März auf den Pisten lag – dort, wo er auch hingehört und dringend gebraucht wurde. Jeden Abend haben wir den von den Skifahrern verlagerten Schnee wieder auf die Piste zurückgeschoben. Die Schneetiefenanzeige ermöglichte es, dass wir eine Schneedecke auf 5 – 10 cm genau präparieren konnten, den Schnee aus den Mulden sinnvoll verteilen und die Kuppen dauerhaft geschlossen halten konnten.“ Christian Wurmer fügt hinzu: „Oben am Joch zum Beispiel liegt ein Graben, den wir komplett ausgehoben haben. Ich bin davon überzeugt, dass wir diese Abfahrt sonst überhaupt nicht hätten öffnen können.“

„Dabei geht es um viel Geld“, ergänzt Karl Dirnhofer. „Was es finanziell bedeutet, die Talabfahrten drei Wochen länger offen halten zu können, wissen wir alle. SNOWsat ermöglicht aber auch eine detaillierte Kostenermittlung und -zuordnung. So ist es zum Beispiel denkbar, den Aufwand für eine Veranstaltung wie den Weltcup exakt von der täglichen touristischen Präparierung abzugrenzen. Denn beim Weltcup brauchen wir viel mehr Schnee – es gibt hier schließlich sehr genaue Vorschriften für die Strecke. “Mit SNOWsat können diese vorab schon perfekt geplant und vorbereitet werden. Toni Ostler fügt hinzu: „Ich produziere den Schnee zeitnah und kann ihn dann ganz gezielt einsetzen."

Bei der Frage nach der Höhe der Einsparungen zögert Karl Dirnhofer noch: „Die letzten Saisonen waren außergewöhnlich. Wir haben noch keine griffigen Vergleichszahlen. Ich würde aber eine Kostenreduzierung von 20 % für realistisch halten. Fragen Sie mich in ein, zwei Jahren wieder! Die Daten werden mit den Jahren ja immer aussagekräftiger und damit besser vergleichbar.“

Musste man sich früher auf sein Gefühl und seine Erfahrung verlassen, steht den Fahrern heute mit SNOWsat ein tolles Hilfsmittel zur Verfügung, so Karl Dirnhofer: „Aus Angst, nicht nur den letzten Schnee, sondern auch Steine und Dreck zu erwischen, hat man oft zu früh mit dem Abtragen des Schnees aufgehört. Jetzt können die Fahrer wesentlich genauer arbeiten. Das gibt ihnen Sicherheit. Inzwischen ist es so, dass unsere Fahrer – gerade wenn die Bedingungen schwierig sind – nur noch mit den SNOWsatausgestatteten Fahrzeugen fahren wollen!“

Mit all diesen positiven Erfahrungen entschied man sich bei der BZB, nun auch im Gletscher-Skigebiet Zugspitze SNOWsat einzusetzen. Zwei PistenBully600 der Fahrzeugflotte werden jetzt in Deutschlands höchstem Skigebiet ihren Dienst aufnehmen. „Ich bin sehr gespannt auf das neue System“, sagt Martin Hurm, Betriebsleiter auf dem Platt. „Da wir hier oben keine Beschneiung haben, müssen wir noch besser mit dem vorhandenen Schnee haushalten. Normalerweise bekommen wir über den Winter eine Gesamtschneehöhe von ungefähr 4 – 5 Metern zusammen – vergangenes Jahr waren es gerade einmal 2,5 Meter. Da wird es auch bei uns oben knapp. Entscheidend ist also, die natürlichen Schneedepots, welche die Natur oftmals schon im Spätherbst für uns anlegt, optimal zu nutzen. “Dies gilt gerade auch für die erste Zeit der Saison. Denn dann liegt oben meist schon Schnee, wenn man in tieferen Lagen noch davon träumt. „In diesen Wochen sind wir absolut im Vorteil und können den Skifahrern schon Skibetrieb bei perfekten Pistenbedingungen anbieten."

Was für Martin Hurm aber ganz weit oben steht, ist die Sicherheit: „Auf der Zugspitze haben wir oftmals extreme Sichtverhältnisse – Nebel oder massiven Schneefall. Dann wird das Platt zu einer weißen Schneewüste und die Orientierung im Gelände eine echte Herausforderung. Selbst für unsere erfahrenen Fahrer – Pistenpräparierung fast im Blindflug. Da baue ich jetzt voll auf SNOWsat. Denn der Touchscreen im Cockpit zeigt genau an, wo sich die Fahrzeuge befinden. Ich bin überzeugt, dass diese zusätzliche Hilfe bei unseren Fahrern sehr gut ankommt.

“Aber eines wünschen wir uns trotz SNOWsat und PistenBully – und das ist Schnee. Hoffen wir, dass es Frau Holle in dieser Saison etwas besser mit uns meint als in der vergangenen!"

Das wünschen wir von PistenBully uns natürlich auch und werden den Skigebieten Garmisch-Classic und Zugspitze weiterhin mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Bayerische Zugspitzbahn AG (BZB)

Wintersport aus Tradition und Leidenschaft – dafür steht die Olympiastadt Garmisch-Partenkirchen. Ein gewaltiges Bergpanorama vor Augen, die schneesichersten Skigebiete Deutschlands zu Füßen. Selbst wenn winterlicher Nebel über dem Tal hängt, ragt das Gletscherskigebiet Zugspitze auf knapp 2.700 Metern Höhe wie eine Sonneninsel aus dem Wolkenmeer. Deutschlands höchstgelegenes Skigebiet bietet auf 20 km Naturschneepisten Ski-Genuss pur. Auchauf den 40 Pistenkilometern im Skigebiet Garmisch-Classic, das die drei Skiberge Hausberg, Kreuzeck und Alpspitze vereint, finden sowohl Anfänger wie auch Pistencracks ihre Ideallinie. Besonders die anspruchsvolle Kandahar-Abfahrt, auf der sich regelmäßig die besten Rennläufer der Welt messen, zieht ambitionierte Skifahrer und Snowboarder in den Bann.

Zufriedene Gesichter: Anton Ostler, Karl Dirnhofer und Christian Wurmer
(von links nach rechts).
Gut gerüstet: der Schnee kann kommen.
Martin Hurm von der Zugspitze (links), hier mit Wolfgang Lutz von Kässbohrer, ist gespannt auf SNOWsat

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