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St. Moritz hat ein grosses Ziel

28. September 2016

DIE NACHHALTIGSTE WM IM PISTENMANAGEMENT
Nachhaltigkeit wird in St. Moritz schon seit langem groß geschrieben. Im Rahmen der FIS Alpinen Ski Weltmeisterschaft 2017 hat man sich bei der Engadin St. Moritz Mountains AG aber ein noch höheres Ziel gesetzt: das sportliche Großevent im Februar 2017 soll als die "nachhaltigste Weltmeisterschaft im Pistenmanagement" in die Geschichtsbücher eingehen. Dafür wird bereits im Vorfeld einiges getan. Auch wir von Kässbohrer sind mit verschiedenen Produkten mittendrin.

Die umweltfreundlichste PistenBully-Flotte
Schon lange setzt St. Moritz als Schweizer Energiestadt immer wieder Standards - und alle neuen Projekte werden heute ganz detailliert auf Energieeffizienz und Nachhaltigkeit geprüft. Diese Verpflichtung spiegelt sich auch im Wintersport wider. Angefangen hat alles schon im Jahre 2008 mit der Bewerbung um die Alpinen Ski Weltmeisterschaften. Seit dem Zuschlag für die Ausrichtung stehen alle Entscheidungen rund um den Großevent ganz im Zeichen von Nachhaltigkeit und Umweltschutz. Die Engadin St. Moritz Mountains AG setzte ein Zeichen, indem sie als erstes Skigebiet alle Pistenfahrzeuge mit Dieselpartikelfilter nachrüstete oder neu beschaffte. So ist der komplette PistenBully-Fuhrpark für die WM einerseits mit der emissions-reduzierenden SCR-Technologie und anderseits mit Partikelfilter ausgestattet. Pünktlich zur Weltmeisterschaft werden drei PistenBully 600 E+ im Einsatz sein. Zudem ist während der WM die gesamte Flotte mit SNOWsat ausgestattet. Kurz - hier handelt es sich um die umweltfreundlichste Flotte, die man sich vorstellen kann.

SNOWsat und die PRO ACADEMY optimieren die Pistenpräparation
Enormes Potential steckt auch im umweltfreundlichen Einsatz: effiziente Pistenpräparierung, umweltschonendes Fahren und ein effektives Schneemanagement können Kosten und Ressourcen in unerwarteten Höhen sparen. Hier sind Adrian Mattli, unser Schweizer Experte für alles rund um SNOWsat, und Florian Profanter, Fachmann für effizientes und ressourcenschonendes Pistenmanagement von der PRO ACADEMY, gefragt. Ihre Aufgabe in St. Moritz: sie sollen, so der Wunsch von Adrian Jordan, dem Leiter Technik COO bei der Engadin St. Moritz Mountains AG, deren Weg zur nachhaltigsten WM begleiten und tatkräftig unterstützen. Florian Profanter von der PRO ACADEMY zeigt auf, wie und unter welchen Bedingungen unsere PistenBully am umweltverträglichsten arbeiten. Und erklärt, welchen Unterschied dies im Vergleich zur bisherigen Arbeitsweise ausmacht. Parallel analysiert Adrian Mattli aus den Daten der vergangenen Saison das Optimierungspotential. Mit SNOWsat ist es möglich, die genauen Schneemengen auf Pistenabschnitten zu definieren und dann gezielt zu produzieren. Der natürliche Schnee wird dabei stets mitberücksichtigt. Nach dem Optimierungsvorschlag ist Reto Bieri (Leiter Piste und Beschneiung) überzeugt, dass 20 % vom Wassereinsatz für die Beschneiung der letzten Saison eingespart werden kann. Und er sagt das mit gutem Gewissen, weil mit SNOWsat die Optimierungsschritte auf realen Daten basieren.

Klare Vorgaben sind gefragt
Entwickelt worden ist die Idee der nachhaltigsten WM von Adrian Jordan. So war es nun auch an ihm, gemeinsam mit seinen Kollegen der Geschäftsführung die gewünschten Vorgaben zu definieren. Zum Beispiel, ob man auf schnelles Arbeiten besteht, um die Personalkosten gering zu halten oder das Augenmerk auf eine umweltverträgliche Arbeitsweise legen will. Dies sind wichtige Parameter für unsere Fachleute: schnelle Geschwindigkeit steht für hohe Drehzahl, die wiederum steht für hohen Verbrauch - und anders herum. Doch, so erklärt Florian Profanter, auch in der Optimierung der Fahrstrategie steckt beachtliches Einsparungspotential - sprich weniger Kraftstoffverbrauch und weniger Emissionen - und dadurch auch hier wieder geringere Kosten.

Nachhaltigkeit als Philosophie
In diesem Sommer wurden alle Optimierungsvorschläge auf Papier gebracht und der Engadin St. Moritz Mountains AG vorgestellt. Gemeinsam mit den Vorstellungen von Adrian Jordan entsteht daraus nun eine gemeinsame Strategie, an der sich dann alle Beteiligten orientieren werden. Adrian Jordan weiß, dass sein Ziel nur dann erfolgreich umgesetzt werden kann, wenn es gelingt, alle Mitarbeiter von seiner Vision ganz nach dem Motto der WM 2017 "Live the Future" zu überzeugen. Wenn die Fahrer sicher sein können, dass es eben nicht nur um die pure Zeit geht, sondern die Art und Weise ihres Fahrens. Auch sie müssen verinnerlichen, auf was es ankommt.

Die Zahlen sprechen für sich
Recht eindrucksvoll ist der IST-SOLL-Vergleich, den Adrian Mattli und Florian Profanter inzwischen ermittelt und vorgestellt haben. "Die Zahlen sprechen für sich", so Adrian Jordan. "Und die Leute von PistenBully haben uns schlüssig aufgezeigt, dass wir die angegeben Einsparungen an Ressourcen und Geld auch erreichen werden." Jetzt geht es daran, in intensiven Schulungen - am PC genauso wie auf der Piste - alle Fahrer nicht nur technisch zu schulen, sondern auch für die Idee der nachhaltigsten WM zu begeistern. Wir stehen in den Startlöchern! Die WM 2017 kann kommen.

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