Steibis

„Wir konnten die Talabfahrt deutlich länger offenhalten. Dies bedeutet für uns Einnahmengewinne im sechsstelligen Bereich. Unser Geld haben wir hier richtig gut investiert!“
Thomas Lingg

SNOWsat-Ausbau für die Imbergbahn in Steibis, Allgäu 
EIN GEWINN FÜR DIE UMWELT UND FÜR DIE BILANZ!

Im Rahmen der Unternehmensstrategie BLUEIQ verknüpft die Kässbohrer Geländefahrzeug AG ökonomische, ökologische und soziale Zusammenhänge. Unseren Kunden bringt das mehr Nutzen und höhere Wirtschaftlichkeit, uns allen eine bessere Umwelt. Einmal mehr in der Vorreiterrolle: Bereits Ende 2012 erweiterte Thomas Lingg, Geschäftsführer Imbergbahn - als zweiter Kunde weltweit - die Flotte um einen umweltfreundlichen PistenBully E+. Damit unterstrich er schon damals die Bedeutung des Themas Nachhaltigkeit und insbesondere den notwendigen Schutz der wertvollen Naturressourcen. Auch das Pisten- und Flottenmanagementsystem SNOWsat ist bereits seit einigen Jahren in Steibis im Einsatz. Nun hat sich die Imbergbahn in Steibis ihr SNOWsat-System ausgebaut und auf die neueste Generation V3 aktualisiert. Bereits jetzt beschlossen ist der Ausbau von SNOWsat bei der Hündlebahn in der nächsten Saison, deren Geschäftsführer Thoma Lingg ebenfalls ist. Wir haben mit ihm über die Umsetzung, seine Erwartungen und die Vorteile für das Skigebiet gesprochen.

PistenBully-News Team: Herr Lingg, Sie haben als einer der Ersten in Deutschland SNOWsat eingesetzt. Was waren damals die ausschlaggebenden Argumente für das Schneetiefenmess-System von Kässbohrer?
Thomas Lingg: "Wir als Skigebiet in mittlerer Höhenlage kämpfen naturgemäß mit milden Temperaturen wie gerade dieser Winter wieder deutlich gezeigt hat. Ein effizientes Schneemanagement wird zunehmend wichtiger und bedeutet bares Geld. Bei der ursprünglichen Entscheidungsfindung haben wir auch ein Wettbewerbsprodukt getestet. Ausschlaggebend für SNOWsat waren zum einen die Zuverlässigkeit der Anzeige und zum anderen aber auch, dass wir damit ein Produkt aus dem Hause Kässbohrer bekommen und es dadurch keine Probleme mit irgendwelchen Schnittstellen gibt."

PistenBully-News Team: Weshalb haben Sie sich für den Systemausbau und den Upgrade auf die neueste Generation von SNOWsat entschieden?
Thomas Lingg: "Ein Blick in die vergangenen Winter mit SNOwsat hat uns gezeigt, dass wir deutlich weniger Schnee produzieren mussten. Wir schieben Schnee von außerhalb knapp über dem Mutterboden auf die Piste und haben so auch die Gewähr, dass wir keinen Flurschaden verursachen. Das System ist mittlerweile ausgereift: Tolle Features in der neuen SNOWsat - Generation sind das zweite hochauflösende Display, die gleichzeitige Anzeige von Maschinendaten und Schnee-/ Übersichtskarte sowie das Flotten- und das Kostenstellenmanagement."

PistenBully-News: Lassen sich Einsparungen durch SNOWsat genau beziffern?
Thomas Lingg:
"Wir konnten die Talabfahrt deutlich länger offenhalten. Dies bedeutet für uns Einnahmengewinne im sechsstelligen Bereich. Auch eine Geländekorrektur haben wir aufgrund der Erkenntnisse durch SNOWsat durchgeführt - und damit deutlich die erforderliche Zeit zur Präparierung reduziert. Das System hat sich bereits heuer amortisiert. Unser Geld haben wir hier richtig gut investiert!"

PistenBully-News Team: Das heißt Ihre Erwartungen haben sich erfüllt?
Thomas Lingg:
"Es entspricht nun zu 100% unseren ursprünglichen Vorstellungen und erfüllt alle unsere Anforderungen komplett." PistenBully-News Team: Nehmen Ihre Kunden die Verbesserung der Pistenqualität bei gleichzeitiger Ressourcenschonung wahr? Thomas Lingg: "Die Kunden haben nun stets eine geschlossene Schneedecke. Braune Flecken gehören der Vergangenheit an. Und die deutlich länger offene Talabfahrt wird sicherlich auch wahrgenommen."

PistenBully-News Team: Akzeptieren Ihre Fahrer das System? Wie kommen sie damit zurecht?
Thomas Lingg:
"Das war die große Herausforderung. Aber SNOWsat hat sehr schnell überzeugt. Selbst der am kritischsten eingestellte Fahrer will nicht mehr darauf verzichten. Und diejenigen, die es noch nicht haben, können es kaum erwarten. Das Handling ist aber auch wirklich sehr fahrerfreundlich."

PistenBully-News Team: Vier von fünf Maschinen sind ja jüngst bereits mit SNOWsat V3 ausgestattet worden. Die fünfte soll im Sommer folgen. Hat mit der Installation alles reibungslos geklappt?
Thomas Lingg:
"Der Einbau und die ganze Koordination hat wunderbar geklappt. Alles war ganz unkompliziert."

PistenBully-News Team: Wie sind Sie mit der Betreuung durch die Kässbohrer Geländefahrzeug AG zufrieden?
Thomas Lingg:
" Die Zusammenarbeit war super. Es war ein hervorragendes Miteinander. Kurz: die menschliche Chemie - ein nicht zu unterschätzender Faktor - hat einfach gepasst."

PistenBully-News Team: Herr Lingg, vielen Dank für das angenehme Gespräch!

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