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Siegeszug in Skandinavien

11. Januar 2016

In der winterlichen Dämmerung im skandinavischen Levi wurde die Übergabe des ersten PistenBully 600 E+ in Finnland einzigartig stimmungsvoll zelebriert.

Schnee gibt es in Levi eigentlich genug. Liegt dieses Weltcup-Skigebiet doch 170 Kilometer nördlich des Polarkreises - inmitten der wilden Natur Lapplands. Hat die Saison auch dieses Jahr nicht ganz so gut begonnen, so dauert sie in Levi normalerweise von spätestens November bis, je nach Schneelage, meist Anfang Mai.

Levi erfüllt die internationalen Standards und wurde als das größte und bekannteste Wintersportzentrum in Finnland bereits viermal zum besten finnischen Skigebiet gewählt.

Für hochalpine Gegenden mag es verwunderlich erscheinen, dass der Berg Levi mit seinen "stolzen" 531 Metern als einzige Erhebung in die Höhe ragt und als das Skigebiet gilt. Er ist aber von allen Seiten mit Liften erschlossen. 27 Beförderungsanlagen bieten für jeden Anspruch das Richtige. Es gibt fast 40 Kilometer gut präparierte und ausgeschilderte Abfahrten für Familien genauso wie für Fortgeschrittene, darunter auch eine Weltcup-Piste für Slalom. Snowpark, Halfpipe, Superpipe und 2 "Streets" runden das Angebot auch für Boarder und Freestyler ab. Im Dezember und Januar sind die Tage überall in Finnland ganz besonders kurz. Grund für insgesamt 15 beleuchtete Abfahrten! Ab Mitte April sieht es dann gerade anders aus: dann scheint die Sonne täglich bis zu 16 Stunden. Und alle Wintersportaktivitäten werden über viele Stunden in der strahlenden Sonne zu einem ganz besonderen Genuss!

Auch von den insgesamt 230 Kilometern Loipen, die sowohl für die klassische als auch für die Skating-Technik präpariert werden, sind 28 Kilometer beleuchtet. Zudem stehen 18 Kilometer Schneeschuhwanderwege zur Verfügung - und rund um Levi fast 900 Kilometer Schneemobil-Routen.

Es gibt also Arbeit genug für Pistenmaschinen. Levi baut hier schon seit Jahrzehnten auf die rote Flotte: mittlerweile sorgen 7 Präpariermaschinen und 6 Loipenfahrzeuge der Marke PistenBully sowohl auf den Pisten als auch auf Loipen und sämtlichen Trassen für beste Verhältnisse.

Zu Beginn der Saison landete nun der erste PistenBully 600 E+ in seinem neuen Einsatzgebiet. Denn auch in Levi wird viel Wert auf Nachhaltigkeit gelegt und auf einen schonenderen Umgang mit der Natur. Der umweltfreundliche PistenBully 600 E+ mit diesel-elektrischem Antrieb ist deshalb das Modell der Wahl. Jouni Palosaari, CEO im Skigebiet Levi, unterstreicht dieses Engagement und resümiert bei der Übergabe begeistert: "Wir sind sehr stolz, den ersten 600 E+ in Finnland einzusetzen. Dieser umweltfreundliche PistenBully unterstreicht Levis Umweltbekenntnis und stärkt unsere Position umso mehr."

Unterstützt wird dieses Statement durch SNOWsat: Der PistenBully E+ ist bereits das dritte Fahrzeug der Levi-Flotte, welches mit dem SNOWsat-System zur Schneetiefenmessung ausgestattet ist. So können die Pistenexperten ihren Naturschnee optimal verteilen und müssen nur noch ganz gezielt und nach Bedarf technisch beschneien. Das spart bis zu 15 % Wasser und Energie, aber auch der Treibstoffverbrauch wird auf diese Weise reduziert.

Jens Rottmair, Vorstandssprecher der Kässbohrer Geländefahrzeug AG, übergab im Rahmen einer außergewöhnlichen Zeremonie zusammen mit Peter Söderholm von der finnischen PistenBully Vertretung Kessu Oy den Schlüssel dieses besonderen PistenBully an die Verantwortlichen vom Skigebiet Levi. Und als Krönung trieb dann noch ein Schamane die bösen Geister aus und bat für gutes Gelingen. Da kann ja eigentlich nichts mehr schief gehen!

Feierliche Übergabe des ersten PistenBully 600 E+ in Finnland: Peter Söderholm, (Kessu Oy), Jens Rottmair (CEO Kässbohrer Geländefahrzeug AG), Jouni Palosaari, CEO, Tarmo Salonen, Chairman of the board, und Hannu Mäkitalo, Pistenmanager (alle drei Levi).
Es herrschte eine ganz besondere Atmosphäre, als der Schamane für gutes Gelingen sorgte.
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