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Marina Sauter ist Jugendweltmeisterin!

01. Februar 2016

Bei den gerade stattfindenden Biathlon Weltmeisterschaften der Junioren in Cheile Gradistei in Rumänien holte Marina Sauter sich den Weltmeistertitel im Einzel über zehn Kilometer. Gegen 91 Athletinnen setzte sich die 18-Jährige bei diesem Lauf durch, dazu zweimal liegend und zweimal stehend schießen.

Dass sie es einmal weit bringen würde, das hat Werner Rösch, Stützpunktleiter des PistenBully Biathlonzentrums in Ulm-Dornstadt, sich früh vorstellen können: "Sie hat diese Schublade, die sie im Wettkampf aufmachen kann. Sie kann das Letzte aus sich rausholen und auf die Trainingsleistung was draufsetzen." Nur solche Athleten hätten die Chance, ganz nach oben zu kommen. Aber es muss natürlich noch viel mehr zusammenpassen", sagt Rösch. In aller erster Linie die Gesundheit: "Als sie sich 2014 am Fuß verletzt hat, stand alles auf der Kippe. Deshalb freut mich dieser Erfolg ganz besonders für sie."

Platz 14 im WM-Sprint

Um eine weitere Medaille zu bekommen musste die 18-Jährige Marina fehlerfrei durchkommen. Dies gelang nicht ganz, es reichte aber zum 14. Rang. Mit 1:22 Minuten Rückstand ging sie dann in die Verfolgung.

Eine weitere Medaille - WM-Bronze für die Biathletin

Die 7,5 Kilometer Verfolgung meisterte Marina Sauter mit dem Rückstand von 1:22 Minuten aus dem Sprint. Entscheidend würde bei doch recht strammem Wind die vier Schießen werden, das war die Prognose der Trainer. In den WM-Tagen hatte sich die Ulmerin als äußerst sichere und nervenstarke Schützin erwiesen. Platz um Platz kämpfte sich die 18-Jährige nach vorne. Nach dem dritten Schießen lag sie schon auf Rang sechs. Die Läuferinnen zwischen Platz drei und acht lagen aber nur 20 Sekunden auseinander. Entsprechend eng ging es beim letzten Stehendschießen zu.

Marina Sauter, bis dahin nur mit einem Fehler belastet, ließ sich nicht beeindrucken. Auch als der erste Schuss daneben ging, behielt sie die Nerven und ging auf Platz drei liegend aus dem Schießstand. "Ich dachte, ich liege auf vier oder fünf und habe mich gewundert, warum die alle so schreien", sagte eine überglückliche Marina Sauter nach dem Rennen. Als dann die Info kam, dass sie erneut auf Podestkurs lag, stürmte sie den letzten Anstieg hoch und ließ sich Bronze nicht mehr nehmen.

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