• Fahrzeuge
  • Innovation
  • Service
  • Ersatzteile
  • News & Fans

Intelligente Fräse

Clever genutzt

Dass die Pistenqualität eines der entscheidendsten Kriterien bei der Wahl des Skigebietes ist, ist nicht neu. In unserer letzten Ausgabe haben wir darüber berichtet. Zwar hängt eine haltbare, gut fahrbare und damit sichere Piste von vielen nicht beeinflussbaren Faktoren wie Temperatur, Schneehöhe und -beschaffenheit ab. Und ganz klar, man muss mit dem Räumschild vorarbeiten. Doch ganz entscheidend für die Pistenqualität ist auch der richtige Einsatz der Fräse - einer Fräse, die echt was auf dem Kasten hat.

Mit unserer AlpinFlexFräse (AFF) steht bei den großen PistenBully-Modellen PistenBully 400 und PistenBully 600 eine Fräse zur Verfügung, die viel mehr kann, als mancher vermutet. Man muss nur wissen, worauf zu achten ist. Hier einige Tipps unserer Experten.

Schneetransportklappe
Wenn sie zu ist, dann ist sie zu - und oftmals wird die Schneetransportklappe zu früh zu weit geschlossen. Die Folge: Schnee und Eis bauen sich auf. Und zu viel Schnee in der Fräse erhöht den Dieselverbrauch. Ist sie hingegen zu weit offen, leidet die Pistenqualität. Bei weichem Schnee gilt es also, die Klappe recht weit zu öffnen und so für einen schnellen Durchlauf zu sorgen. Bei hartem Schnee ist die Klappe besser zu - die Eisklumpen werden intensiver gefräst und landen nach ein paar Runden in der Fräse fein zerkleinert auf der Piste.
Unser Tipp: Die Klappe mehrmals täglich einstellen - kleiner Aufwand, große Wirkung!

SNOWtronic
Mit SNOWtronic ist eine gleichmäßige Frästiefe, gerade bei Fahrten über Hügel, automatisierbar. Je nach Einstellung können Schneehügel aber auch abgetragen (0 %) oder aufgebaut (100 %) werden. Bei einer mittleren Einstellung von 40 - 60 % wird eine gleichbleibende Frästiefe erhalten.
Unser Tipp: Hierbei hilft übrigens eine angepasste Fahrgeschwindigkeit enorm!

Fahrzeug- und Fräsenkalibrierung
Damit die SNOWtronic zuverlässig funktioniert und korrekt regelt, müssen Fahrzeug und Fräse richtig kalibriert sein. Diese Einstellung auf die sogenannte Null-Lage ist ein weiter wichtiger Faktor für ein gutes Präparierergebnis. Auch die Verstellung des Fahrwerks oder eine Gewichtsveränderung zum Beispiel durch Auf- oder Abbau einer Kabine oder Winde beeinflussen die Null-Lage der SNOWtronic. Ihre Kalibrierung erfolgt auf einer ebenen Flache bei der Übergabe des neuen Fahrzeugs und dann jedes Jahr (oder bei Bedarf) durch einen Mechaniker bei der Revision.
Unser Tipp: Einmal richtig kalibriert, ist SNOWtronic nicht zu toppen!

Frästiefe
Ob SNOWtronic oder nicht, bei extremen Pistenbedingungen reagieren 10 Tonnen Fahrzeug und Fräse bei Berg- und Talfahrt anders als normal. Die Schwerkraft meldet sich mit kleinen Auswirkungen auf die Frästiefe.
Unser Tipp: Gerade bei sehr harten Pistenverhältnissen sollte die Frästiefe bei jeder Berg- bzw. Talfahrt entsprechend Steigung bzw. Gefalle neu angepasst werden. Dann ist es auch hier zur optimalen Fräs- und damit Pistenqualität nur ein kleiner Dreh in die richtige Richtung. Aber große Wirkung garantiert!

...und noch was: Untersuchungen belegen, dass auch bei Neuschnee gefräst werden muss. Dabei werden die Schneekristalle zerkleinert und Luft gezogen. Der Schnee wird so erheblich kompakter.

Zeitpunkt
Wichtig bei der Präparierung ist auch der richtige Zeitpunkt, damit der Schnee sintern kann und so eine höhere Festigkeit erreicht. Dieser Prozess braucht jedoch Zeit: Damit eine Piste den Ansprüchen der Schneesportler mindestens einen Tag standhalt, benötigt der Schnee rund 8 Stunden Sinterzeit. Der richtige Zeitpunkt für die Pistenpräparation hangt von der Beschaffenheit des Schnees, der Menge an zu erwartendem Niederschlag und Temperaturverlauf in der Nacht ab.
Unser Tipp: Bei Neuschnee sollte grundsätzlich nur mit wenig Anpressdruck gefräst werden. Denn je weniger Anpressdruck, desto besser steigt die Maschine.

Spot: Die Finisherstruktur
Vordergründig sieht sie erst einmal einfach schön aus, so eine gepflegte, frisch präparierten Piste mit der typischen Cordstruktur. Das bestätigt jeder Skifahrer. Umfangreiche Tests belegen zudem, dass die vergrößerte Oberflache mit mehr Kontakt zur kalten Nachtluft den Sinterprozess fordert. Sie macht die Piste griffiger. Und genau diese ausgetüftelte Dimension der Cordspur ist ideal für das Queren der Piste.

  Team

Die Experten aus dem Fräsenteam v.l.n.r.: Alexander Dehm, Thomas Menz, Wolfgang Seibert, Andreas Häußler, Claudius Henger

  MultiFlexFräse

In der Entwicklungsgeschichte unserer Fräsen hat sich immer vieles getan. War Anfang der 2000er noch die MultiFlexFräse mit übergreifendem Rohrrahmen „state-of-the-art“, sieht eine Hightech-Fräse von heute ganz anders...

  AlpinFlexFräse

Mit der AlpinFlexFräse entstand 2007 eine optimierte Finisherkontur für guten Schneedurchlauf, eine viel gleichmäßigere Verdichtung und eine bessere Sicht auf die Fräswelle.

 

Die AlpinFlexFräse begeistert bei allen Schnee-bedingungen mit einer ausgezeichneten Performance.

 

Ihre Finisherabstützung ermöglicht durch das „Scheibenwischer“-System eine optimale gleichmäßige Anpassung an das Gelände.

  Seitenfinisher

Optionale, hydraulisch klappbare Seitenfinisher verhindern Randwallbildung und sorgen für einen einwandfreien Übergang bei überlappender Präparierung.

 

Die Seitenfinisher können über den einstellbaren Hydraulikzylinder hervorragend justiert werden und ab einem gewissen Widerstand klappen diese zur Seite weg.

 

Die Einführung der Torkinematik am Seitenfinisher erleichterte wenig später enge Durchfahrten und machte den Finisher kompakter.

  Überwurfschutz

Der große Überwurfschutz verhindert, dass Schnee auf die Fräse oder auf die bereits präparierte Piste gelangt. Somit ist das Endprodukt eine perfekte Piste.

  Bestes Fräsergebnis

Die optimalen Fräswellen sind für die Schneeaufbereitung zuständig, sowie für den Transport innerhalb des Fräskastens.

 

Darüber hinaus versorgt eine große Fräspumpe die AlpinFlexFräse auch bei härtesten Einsatzbedingungen mit optimaler Drehzahl und perfektem Drehmoment.

 

Die starken Dämpfer garantieren einen gleichmäßigen Anpressdruck der Fräse.

  Servicefreundlichkeit

Gut zugängliche, oben auf der Fräse angebrachte Hydraulikventile erleichtern die Wartung und vereinfachen ein Nachrüsten z. B. von Spurgeräten.

 

Die stabile Bauweise der Fräswellen und die Fräszähne aus hochfestem Feinkornstahl sorgen für einen geringen Verschleiß.
OK
Diese Webseite verwendet Cookies mehr Informationen