Sicherheit, Effizienz, Transparenz:
Warum Skigebiete auf SnowSat setzen
Schneehöhen, Positionen und Echtzeitdaten direkt im Fahrzeug: Für die Fahrer am Klausberg ist SnowSat ein täglicher Begleiter bei der Pistenpräparierung.
Wenn jemand beurteilen kann, welchen Unterschied digitale Technologien im Skigebiet machen, dann ist es Matthias Hofer vom Klausberg Skigebiet im Südtiroler Ahrntal. Seit 21 Jahren begleitet er die Entwicklung der Pistenpräparierung, hat verschiedene PistenBully Generationen erlebt und ist heute verantwortlich für die Maschinenwartung, die Vermessung, GIS-Anwendungen sowie das gesamte SnowSat-System des Skigebiets. Ein Einblick in die Herausforderungen seines Arbeitsalltags, die Bedeutung von Echtzeitdaten und darüber, warum SnowSat für ihn längst weit mehr ist als ein Werkzeug zur Schneehöhenmessung.
Die Erfahrungen von Hofer zeichnen ein eindrucksvolles Bild davon, wie sich die Pistenpräparierung in den vergangenen Jahren verändert hat. Wo früher viel Erfahrung, Funkkontakt und Bauchgefühl gefragt waren, sorgen heute digitale Informationen für mehr Transparenz, Sicherheit und Effizienz. Gleichzeitig ist klar, dass die Anforderungen an moderne Skigebiete kontinuierlich wachsen – und digitale Lösungen dabei eine immer wichtigere Rolle spielen. Für Matthias Hofer ist SnowSat längst zum unverzichtbaren Begleiter im täglichen Betrieb geworden. „SnowSat ist bei uns nicht mehr wegzudenken. Wenn das System einmal nicht läuft, bekomme ich sofort einen Anruf von meinen Leuten. Es ist heute eines der wichtigsten Werkzeuge am Berg.“
Von der Schneemessung zum unverzichtbaren Betriebswerkzeug
Seit 2017 setzt das Klausberg Skigebiet auf SnowSat. Was damals vor allem als System zur Schneehöhenmessung eingeführt wurde, hat sich Schritt für Schritt zu einer zentralen Plattform für den gesamten Betriebsablauf entwickelt. Besonders die präzise Schneetiefenmessung bildet für Hofer nach wie vor die Grundlage eines effizienten Schneemanagements. Sie schafft Transparenz über die vorhandenen Schneereserven und ermöglicht es, Schnee gezielt dort einzusetzen, wo er gebraucht wird.
Mindestens ebenso wichtig ist die Unterstützung der Fahrer bei schwierigen Wetterbedingungen. Gerade bei Schneefall, Nebel oder Dunkelheit hilft SnowSat dabei, die Orientierung zu behalten, innerhalb der Pistenränder zu bleiben und potenzielle Gefahren frühzeitig zu erkennen. „Früher gab es die eine oder andere Gefahrensituation. Die bleiben heute nahezu aus.“
Doch der Nutzen geht weit über die reine Navigation hinaus. Dank der Echtzeitdaten können Fahrer und Verantwortliche jederzeit nachvollziehen, welche Bereiche bereits präpariert wurden und wo gegebenenfalls Unterstützung benötigt wird. Die Transparenz über den Arbeitsfortschritt erleichtert die Koordination im Team und sorgt dafür, dass Ressourcen effizient eingesetzt werden. „Man kann den Fortschritt sehen: Wie weit ist der Kollege? Soll ich ihm helfen? Muss ich ihm helfen? Diese Echtzeitdaten unterstützen unseren täglichen Ablauf enorm.“
Darüber hinaus nutzt das Team die Plattform zur Analyse von Schneeverläufen, zur Kontrolle der Datenübertragung und zur Bewertung von Maschinen- und Betriebsdaten. Für Hofer ist SnowSat deshalb längst kein isoliertes Werkzeug mehr, sondern ein integraler Bestandteil des täglichen Betriebs – von der ersten PistenBully-Fahrt am Abend bis zur letzten Auswertung am Morgen.
Mehr Sicherheit, bessere Planung, effizientere Abläufe
Für Matthias Hofer liegt die besondere Stärke von SnowSat in der Kombination all dieser einzelnen Vorteile. Ob Sicherheit der Fahrer, Unterstützung für effizientere Pistenpräparierung, reibungslose Koordination innerhalb des Teams und Transparenz: Echtzeitdaten helfen dabei, Entscheidungen auf einer verlässlichen Grundlage zu treffen und Abläufe kontinuierlich zu optimieren. Das Ergebnis sind nicht nur wirtschaftlichere Prozesse, sondern auch eine höhere Betriebssicherheit – sowohl auf der Piste als auch im Hintergrund. Gleichzeitig - so der Experte – dürfen digitale Lösungen nie als abgeschlossen betrachtet werden. Neue Anforderungen aus der Praxis liefern ständig Impulse für Weiterentwicklungen, an denen Kässbohrer gemeinsam mit Anwendern kontinuierlich arbeitet.
SnowSat als Plattform für Wissenstransfer und Ausbildung
Mit Blick auf die Zukunft sieht Hofer SnowSat nicht mehr nur als Mess- und Dokumentationssystem. Vielmehr entwickelt sich die Plattform aus seiner Sicht zunehmend auch zu einem Werkzeug für Ausbildung, Planung und Entscheidungsunterstützung. Gerade bei der Einarbeitung neuer Fahrer erkennt er großes Potenzial. Bereits vor dem ersten Einsatz können sie schon mal theoretisch verstehen lernen, wie Schnee optimal verteilt wird, welche Bereiche besondere Aufmerksamkeit erfordern und wie sich Gelände und Schneedecke im Laufe einer Saison verändern. „SnowSat unterstützt uns dabei heute schon. Und in Zukunft kann es uns noch stärker beim Wissenstransfer und bei der Ausbildung der Fahrer helfen.“
Für Hofer ist klar, dass die Digitalisierung in der Pistenpräparierung noch lange nicht am Ende ihrer Entwicklung angekommen ist. Die Zukunft liegt in noch besser vernetzten Systemen, intelligenten Assistenzfunktionen und einer stärkeren Unterstützung der Menschen, die täglich auf und neben der Piste arbeiten.
Seit mehr als 20 Jahren prägt Matthias Hofer die Pistenpräparierung am Klausberg. Heute verantwortet er neben der Maschinenflotte auch das digitale Schneemanagement mit SnowSat.
Ein Werkzeug, das den Unterschied macht
Das Gespräch mit Matthias Hofer zeigt eindrucksvoll, wie sich SnowSat von einem Werkzeug zur Schneehöhenmessung zu einer geschäftskritischen Plattform für moderne Skigebiete entwickelt hat. Die Kombination aus Schneemessung, Navigation, Echtzeit-Transparenz und digitaler Analyse unterstützt heute nahezu jeden Arbeitsschritt und leistet einen direkten Beitrag zu Sicherheit, Effizienz und Pistenqualität. Vom Büro aus behält Matthias Hofer den Überblick über Präparierungsfortschritt, Schneehöhenentwicklung und Maschinenstatus – die Grundlage für fundierte Entscheidungen im täglichen Betrieb.
„Nach dem Fahrer und der Fräse kommt bei uns direkt SnowSat. Es ist eines der wichtigsten Werkzeuge am Berg.“
Diese Aussage zieht sich wie ein roter Faden durch das gesamte Interview mit Matthias Hofer – und macht deutlich, welchen Stellenwert digitale Unterstützungssysteme heute im modernen Schneemanagement einnehmen.
Fotocredits: Kässbohrer, Klausberg