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Bestnoten für Ressourcenschonung

04. November 2020

Wir wollten von Werner Bieg (WB), Bereichsleiter Beschneiung und Pisten­präparierung der Lenzerheide Bergbahnen AG, Schweiz, wissen, wie sein Team von den Schulungen der PRO ACADEMY profitiert hat.

Kässbohrer Magazin (KM): Welche Erwartungen hatten Sie an die Schulung?

WB: Wir hatten gleich zwei große Ziele: die Pistenqualität zu steigern und gleichzeitig den Treibstoffverbrauch und die Reparaturkosten zu senken.

KM: Sie haben das Thema Nach­haltigkeit in Ihrer Strategie verankert. Zahlt die Schulung der PRO ACADEMY auf dieses Thema ein?

WB: Ja, denn wir haben festgestellt, dass das wirtschaftliche Fahren und das effiziente Präparieren der Piste deutlich weniger fossile Brennstoffe verbrauchen und dadurch weniger CO2 emittiert wird.

KM: Wer hat die Schulung besucht? Pistenfahrzeugfahrer oder auch Mitarbeiter aus anderen Bereichen?

WB: Letztes Jahr waren langjährige Fahrer und die gesamte Beschneiungscrew dabei. Denn viele Themen im Theorieunterricht beschäftigten sich auch mit dem wirtschaftlichen Beschneien. Dieses Jahr meldeten wir die weniger routinierten Fahrer für den Kurs an.

KM: Was hat Ihnen die PRO ACADEMY Schulung rückblickend gebracht?

WB: Die Fahrer wurden sicherer im Umgang mit den Maschinen. Sie erweiterten ihr Wissen in der Treibstoffeinsparung und im schonenden Umgang mit den Maschinen.

KM: Werden Sie weiterhin mit der PRO ACADEMY zusammenarbeiten?

WB: Definitiv! Die Schulung ist auf jeden Fall zu empfehlen.

Die Lenzerheide Bergbahnen AG buchte alle drei Module der Level-2.0-Pistenpräparierung für Fortgeschrittene: Vor-, Haupt- und Nebensaison. 

Gemeinsam mit der Ferienregion Arosa ist Lenzerheide das führende Winter-Alpin-Sportgebiet der Schweiz. In der Wintersaison kümmern sich 400 Mitarbeiter der Lenzerheide Bergbahnen AG um jedes Detail des 225 Pistenkilometer umfassenden Skigebietes. Dessen besondere Stärke: qualitativ hoch­wertige Produkte und eine Pionierrolle in Sachen Nachhaltigkeit. Der Anspruch: mit hervorragend ausgebildeten Fahrern diese Rolle auch in Zukunft zu behaupten. Mit dem bewährten Trainingsprogramm der PRO ACADEMY wurden dafür die Weichen gestellt.

Pistenraupenfahrer der Lenzerheide Bergbahnen AG warten in einem Schulungsraum auf den Start ihres Trainings. Akademieleiter Florian Profanter und Sascha Kempf, der neue Trainer der PRO ACADEMY für die Sektion deutschsprachige Schweiz, stellen sich kurz vor – und dann geht’s auch schon los! In den nächsten vier Stunden erfahren die Teilnehmer im Theorie-Block alles über den Umgang mit dem ersten Schnee der Saison. Angefangen bei Sicherheitshinweisen, die vor dem Starten der Maschine zu beachten sind, bis hin zum professionellen Aufbau der Piste.
Pause. Angeregt wird über das eben Gehörte gefachsimpelt. Zum Beispiel wie Neuschnee angepresst und mit Altschnee vermengt wird, um eine tragfähige Schicht entstehen zu lassen. Wie die optimale Verteilung des Schnees auf der Piste aussieht und welche Methoden sich am besten dazu eignen, die empfindliche Vegetation zu schützen.
Die Piste ruft! Der Praxis-Teil beginnt. Pro Arbeitsschicht werden jetzt zwei, drei Fahrer auf einmal trainiert. Auf dem Beifahrersitz der Pistenfahrzeuge begleiten Trainer der PRO ACADEMY die Fahrer bei ihrem Arbeitsalltag, verraten Tricks und geben Tipps. In gewohntem Umfeld und mit der eigenen Maschine erfährt der Fahrer unter anderem, wie er sein Fahrzeug schonen kann, es effizienter einsetzt und wo Schnee abgenommen und hingebracht werden kann. Auch Ski-gebiete profitieren vom raktischen Training: Durch die Schulungen im laufenden Betrieb haben sie weder unproduktive Einbrüche noch Ausfallzeiten.