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Drei Punkte voraus!

12. Juni 2018

Mit der durchdachten 3-Punkt-Schildmessung mit einzigartigen 12 möglichen Bewegungen des Schildes bietet SNOWsat gerade beim Parkbau enorme Vorteile.

Ein Großteil aller Präparierarbeiten erfolgt in "Standardgeschwindigkeit": 9 - 12 km/h entsprechen 2 - 3 m/s. Dabei wurde die Schneetiefe bisher hochgenau unter dem Fahrerhaus gemessen. Die kurze Distanz zwischen Cockpit und Schild ist bei diesen Arbeiten nicht relevant. Bei präzisen Aufgaben bei sehr langsamer Geschwindigkeit ist die 3-Punkt-Schildmessung jedoch sehr hilfreich. Denn das Schild, welches die Schneehöhe im Präparierprozess maßgeblich beeinflusst, befindet sich rund 1,5 Meter vor dem Fahrzeug. Mit der Schneetiefenmessung am Schild wird jetzt direkt da gemessen, wo die Action ist.

3-Punkt-Schildmessung
Das neue optional erhältliche Tool ermittelt die Schneetiefe automatisch an drei Punkten direkt unterm Schild und visualisiert diese Angaben sehr anschaulich am Bildschirm. Dies macht viele Aufgaben einfacher: zum Beispiel das Backblading eines Kickers, damit er genau wie im computer-geplanten 3D-Modell präpariert werden kann. Oder die Reproduktion von Skiweltcup-Pisten oder Funparks entsprechend dem Oberflächenmodel. Aber auch ein Wanderweg, der zu einer Seite abfällt - möglichst auch noch mit einer Steinmauer gestützt wird - kann zu einer echten Herausforderung werden: Ganz schnell bleibt bei der Räumung das Schild in der Mauer hängen oder es liegt auf der einen Seite noch viel Schnee, während auf der anderen schon die Oberfläche angekratzt wird.

Freiheitsgrade
Die Schildmessung unterstützt und erfasst drei Freiheitsgrade - Heben/Senken, seitlich Neigen und vorwärts Kippen des Schildes. Gerade die am Markt einzigartige Funktion des Kippens (Änderung des Schnittwinkels) bietet große Vorteile im Park - beim Schieben großer Schneemengen und zum exakten Bau der Features. Denn durch diese Funktion sind mehr Bewegungen möglich, der Fahrer kann höchst feinfühlig reagieren und das Arbeitsergebnis wird noch genauer.

Optische Unterstützung statt Ablenkung
Das Hauptaugenmerk des Fahrers liegt nach wie vor auf dem Lenken des PistenBully und der Steuerung von Schild und Fräse. Die Anzeige im Display soll ihn dabei unterstützen und nicht ablenken. Eine besonders bedienerfreundliche Darstellung bildet Schild und Schneetiefe (zusätzlich zu den drei Zahlenwerten) auch grafisch und farblich ab. Mit einem flüchtigen Blick erkennt der Fahrer sofort, wenn er in einen roten Bereich mit geringer Schneetiefe kommt.

Der Kunde ist Partner
Für all diese Entwicklungen der 3-Punkt-Schildmessung ist die Weisse Arena Bergbahnen AG aus Laax maßgeblicher Impulsgeber. Mit diesem renommierten Schweizer Skigebiet steht Kässbohrer ein kompetenter Partner zur Seite, um gemeinsam neue Wege zu beschreiten. Zusammen mit den Fahrern aus Laax wurde eine praxisorientierte Lösung entwickelt - zum Nutzen aller: "Mit dem Kunden für den Kunden!"

Messung der Schneetiefe am Schild:
Abgestuft von grün nach rot kann der Fahrer noch intuitiver reagieren als beim Anblick bloßer Zahlen.
Drei Freiheitsgrade für mehr Bewegungen:
Das System erfasst mit den Schildbewegungen Heben/Senken, Neigen sowie Kippen des Schildes (Änderung des Schnittwinkels) als einziges drei Freiheitsgrade.
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